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Informationen zum Umgang mit Wandfarben

In unserem Lexikon zu Wandfarben, möchten wir dir Informationen zu den Eigenschaften von Wandfarben geben, damit du genau die richtige Wandfarbe für dein Projekt auswählen kannst.

Inhaltsangabe

Welche Wandfarbe ist die richtige?

Wandfarben gibt es in vielen verschiedenen Qualitätsstufen, die in unterschiedlichen Anwendungsbereichen eingesetzt werden können. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen ist es wichtig, dass die Eigenschaften der Wandfarbe den Anforderungen des Untergrundes gerecht werden sowie gleichzeitig den individuellen Wünschen entsprechen.

Im Außenbereich sind durch Witterungsverhältnisse andere Anforderungen an die Eigenschaften einer Wandfarbe gestellt als im Innenbereich. Für Außenwandfarben lohnt sich die Investition in eine Farbe mit einem selbstreinigenden Abperl-Effekt, so dass die Außenwand lange sauber bleibt und  den Witterungseinflüssen trotzt. Im Innenbereich ist das nicht erforderlich. Hier sollte das Hauptaugenmerk auf Eigenschaften wie Deckkraft, Nassabrieb und Farbton liegen. 

Was nun die richtige Wandfarbe für Ihr Projekt ist, kann also nicht pauschal beantwortet werden. Sie sollten sich vielmehr fragen, welche Eigenschaften soll die Wandfarbe besitzen, damit diese Ihren Ansprüchen gerecht wird. Daher haben wir hier einige Informationen für Sie zusammengestellt und die unterschiedlichen Eigenschaften aufgelistet. 

Scheuerbeständige Farben

Hinter scheuerbeständigen Wandfarben versteht man Decken- und Wandfarben mit starker Beanspruchung wie z.B. in Kinderzimmern oder auch anderen Wohnräumen. Häufig handelt es sich um hochwertige und bindemittelreiche Beschichtungen. Die Nassabriebbeständigkeit entspricht der Klasse 2. Gereinigt wird der Anstrich mit Wasser, Bürste und der Zugabe von Neutralreiniger.

Strapazierfähige Farbe

Strapazierfähigen Farben sind Produkte wie z.B. Latexfarben oder andere, sie gehören der Nassabriebklasse 1 an (hoch scheuerbeständig bzw. höchst strapazierfähig). Sie können unterschiedliche Oberflächen aufweisen wie glänzende, seidenglänzende, matte oder stumpfmatte. Die Reinigung der Flächen erfolgt mit Wasser, Bürste unter Zugabe von Neutral- oder Hygienereiniger. Meist werden diese speziellen Farben in Hauseingängen, Küchen, Treppenhäusern oder öffentlichen Gebäuden aufgebracht.

Wie wird eine Wandfarbe richtig verdünnt?

Wie eine Wandfarbe richtig verdünnt wird, hängt von den enthaltenen Bindemitteln ab. In unserem Sortiment sind allerdings alle Wandfarben ganz unkompliziert mit sauberem freischem Leitungswasser verdünnbar und dank der praktischen Verpackung im Kanister funktioniert das auch ganz einfach. Achten Sie bitte darauf, dass Sie nicht zu viel Wasser in die Farbe geben, da dies die Deckkraft verschlechtert. Deshalb halten Sie sich bitte an die Empfehlungen auf den Etiketten. Nach der Wasserzugabe die Farbe bitte so lange mischen, bis das Wasser vollständig eingearbeitet ist.

Wandfarbe

Eigenschaften von Innenwandfarben

Dispersionsfarbe- Die Standardfarbe für die meisten Anwendungen

Bei den meist verkauften Innenfarben und Lacken handelt es sich um Dispersionsfarben. Verwendet werden sie in erster Linie auf Putz, Mauerwerk, Beton und Leichtbauplatten. Auch bei der dekorativen Gestaltung kommen Dispersionsfarben zum Einsatz, z. B.  auf Holz, Pappe, Tapeten, Glas und sogar Textilien. Grundsätzlich sollte vorab immer eine für den Untergrund geeignete Grundierung aufgebracht werden. Kritisch wird es wenn Dispersionsfarben mit einem hohen Anteil des „klebrigen“ Dispersionsbindemittels auf besonders feuchtegefährdete oder dauerfeuchte Wände (etwa im Altbaukeller) gestrichen werden. Da die Wasserdampfdiffusion etwas eingeschränkt ist, kann es dann zu Anstrichschäden oder Schimmelbildung kommen.

Dispersionsfarben haben viele Vorteile – sie lassen sich leicht verarbeiten, haften und decken sehr gut und sind zugleich schonend für Gesundheit und Umwelt. Außerdem überzeugen Dispersionsfarben durch ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Dispersionsfarben bestehen in der Regel aus Acrylatbindemittel, Pigmenten, Füllstoffen, Wasser und verschiedenen Additiven.

Silikatfarbe - Die pilzresistente Mineralfarbe

Silikatfarben bestehen in der Regel aus Kaliwasserglas, Pigmenten, Füllstoffen, Wasser und verschiedenen Additiven. Reine Silikatfarben, welche der Verarbeiter noch selbst mit Fixativ anrühren muss, sind heute nahezu vollständig vom Markt verschwunden. Diese wurden durch Dispersionssilikatfarben ersetzt. Dabei wird ein geringer Anteil (kleiner 5%) an z.B. Acrylatbindemittel zugegeben, um die Verarbeitung und die Lagerungsfähigkeit zu verbessern. Silikatfarben sind  alkalisch, atmungsaktiv, wirken auf natürliche Weise desinfizierend und vermeiden so effektiv den Befall von Pilzen. In Silkatfarben kann aufgrund der Alkalität auf den Zusatz von Topfkonservierungsmitteln (Biozid) verzichtet werden. Silikatfarben sind somit für den Einsatz in sensiblen Bereichen, wie im Schlaf- oder Wohnzimmer, Kindergärten oder Krankenhäuser, ideal geeignet. Vor allem im Bad reduziert die Verwendung den Schimmelbefall, dennoch sollte einem potenziellen Pilzbefall durch die richtige Isolierung der Wände sowie  Heizen und Lüften der Räume entgegen gewirkt werden. Wir führen in unserem Onlineshop zudem Profi Silikatfarben mit kleiner 5 % organischen Anteilen (z.B. Acrylatbindemittel). Achtung: Bei der Verarbeitung sind Silikatfarben ätzend auf der Haut, deshalb sind Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille unbedingt erforderlich. Aufgrund der Alkalität sind Silikatfarben nur eingeschränkt mit anorganischen Pigmenten tönbar. Die Besonderheit bei Mineralfarben ist, dass sie sich mit dem Untergrund fest und unlöslich verbinden (Verkieselung) und nicht nur eine Deckschicht bilden. Durch ihre hervorragende Wasserdampfdurchlässigkeit und ihre natürliche Alkalität schaffen sie ein angenehmes Wohnklima und vermindern Schimmelbildung. Darüber hinaus sind diese Farben umweltfreundlich und der gewählte Farbton bleibt lange erhalten. Auf eine entsprechende Vorbehandlung ist zu achten. Silikat-Innenfarben sind besonders für Kalk, -Kalk-Gips – und Kalk-Zementputze geeignet.

Latexfarbe - Die schmutzresistente Farbe

Bei Latexfarben handelt es sich um Dispersionsfarben, die einen erhöhten Bindemittelanteil haben und dadurch spezielle Eigenschaften  aufweisen. Durch den höheren Bindemittelanteil ist die Wasserdampfdiffusion etwas eingeschränkt möglich. Trotz dieser Eigenschaften lassen Latexfarben durchaus eine gewisse Atmung der Wände zu, die Wände sind also nicht komplett versiegelt, wie oft befürchtet wird.

Dafür sind sie besonders strapazierfähig und scheuerbeständig. Oberflächen, die mit Latexfarben gestrichen wurden, besitzen einen leichten bis starken Glanz. Je glänzender die Oberfläche umso besserlassen sie sich  reinigen.  Deshalb wird diese Innenfarbe besonders gerne in Treppenhäusern, Fluren, gewerblichen Bauten und auf stark beanspruchten Flächen verwendet.

Latexfarben sind sehr gut deckend, gut verlaufend und weisen einen hohen Weißgrad auf. Ebenfalls sind sie wasserabweisend, scheuerfest, sehr strapazierfähig und abriebfest. Daher lassen sich Flecken und Spitzer einfach mit Wasser oder auch schwachen Reinigungsmitteln wieder entfernen.

Fassade streichen

Eigenschaften von Fassadenfarben

Die Außenfassade schützt Ihr Hause effektiv gegen Witterung, Wasser, Wärme und Kälte. Sie ist außerdem die Visitenkarte des Hauses. Je nach Untergrund und äußeren Bedingungen ist die Art der Fassadenfarbe sorgfältig auszuwählen.

Folgende vier Kriterien sollten bei der Produktauswahl beachtet werden:

  • Reinigungsfähigkeit
  • Farbgebung
  • Atmungsaktivität (Wasserdampfdiffusionsfähigkeit)
  • Beständigkeit gegenüber der Witterung

Reinacrylat Fassadenfarbe – Farbtonstabil bei großer Farbtonvielfalt

Für kostengünstige Fassadenfarben werden gerne Styrolacrylate  als Bindemittel verwendet, diese haften sehr gut auf den gängigen Untergründen, allerdings aufgrund des Styrols im Bindemittel bekommen diese im Laufe der Zeit einen leichten Gelbstich.

Für höherwertigere Fassadenfarben werden deshalb Reinacrylate als Bindemittel verwendet. Diese matten Profi-Fassadenfarben sind für einen dauerhaften Langzeitschutz ausgelegt. Sie bieten einen optimalen Feuchte- und Schlagregenschutz und sind UV-beständig,  hoch wetterbeständig und beständig gegen aggressive Luftschadstoffe. Alterungsbedingte Farbveränderungen und das Ausbleichen des Farbtons werden ebenso reduziert wie die Kreidung und Auswaschung des Anstrichfilms.

Sie sind in fast jedem beliebigen Farbton abzutönen und für lange Zeit farbtonstabil. Gerne werden diese als Hausfarben bezeichnet, da sie auf den meisten Untergründen ausgezeichnete Haftungseigenschaften besitzen.

Bei normalen Reinacrylatfassadenfarben ist die Wasserdampfdiffusionsfähigkeit etwas eingeschränkt. Moderne Reinacrylatfassadenfarben werden mit speziellen anorganischen und organischen Bindemitteln, wie z.B. Silikonharz kombiniert, um die besten Eigenschaften aller Systeme miteinander zu vereinen. Ein zusätzlicher gekapselter Filmschutz wirkt vorbeugend gegen Moos- und Algenbefall. Da dieses Biozid in einer Polymerkapsel gebunden ist, wird der Wirkstoff nur langsam abgegeben und kann nicht einfach durch Regen ausgewaschen werden.

Silikonharzfarbe - Der langlebige Schutz für Fassaden mit Lotuseffekt

Vom Lotuseffekt bzw. Selbstreinigungseffekt spricht man, wenn eine Oberfläche so beschaffen ist, dass Wasser von ihr abperlt. Auch Staub und Schmutz haften nur schwer oder gar nicht, da das abperlende Wasser den losen Staub bindet und dadurch die Fassade reinigt. Zudem haben sich in den letzten 25 Jahren die Anforderungen an die wärmetechnische Leistungsfähigkeit der Außenwände drastisch erhöht. Leider zeigt sich dadurch ein unerwünschter Nebeneffekt in Form von großflächigem Bewuchs durch Algen, Moose und Pilze. 

Die Silikonharzfarbe verhindert das Eindringen der Feuchtigkeit in den Putz und sorgt schnell für eine trockene Fassade nach dem Regen.

Algen, Moose und Pilze wachsen vor allem auf  feuchten Untergründen. Die Kombination von trockener Fassade und zusätzlich mit gekapselten Biozid ausgestatteten Silikonharzfarben halten die Fassade lange sauber und frei von Algen, Moosen und Pilzen.

Der Vorteil von gekapselten Wirkstoffen ist, dass diese nur sehr langsam und kontrolliert freigesetzt werden und deshalb über viele Jahre in nur sehr kleinen Dosen wirken können. 

Silikonharzfarben bestehen in der Regel aus Silikonharzemulsion, Silikonöl Acrylatbindemittel, Pigmenten, Füllstoffen, Lösemitteln, Wasser und verschiedenen Additiven.

Den Hauptbestandteil von Silikonharzemulsionen und Silikonölen bilden wie bei Silikatfarben Siliziumverbindungen. Durch die besondere Rezeptur lassen sich die Pigmente und Füllstoffe in wenig dampfdurchlässige Acrylatdispersion einbinden, bei gleichzeitig hoher Wasserdampfdiffusionsoffenheit wie bei Silikatfarben.

Der Abperleffekt von Silikonharzfarben ist bei unterschiedlichsten Witterungen gewährleistet und wirkt nachhaltig während der gesamten Lebensdauer der Beschichtung. Silikonharzfarben sind für die meisten Untergründe geeignet und benötigen häufig nur einen Tiefgrund als Grundierung. Grundsätzlich gilt: Vor allem bei Fassadenfarben sollte ein zweimaliger Anstrich ausgeführt werden. 

Silikatfarbe - rein mineralisch und umweltfreundlich

Silikatfarben bringen viele positive Eigenschaften mit, die sie zu einer erstklassigen Fassadenfarbe machen. Sie ist dauerhaft wasserdampfdiffusionsoffen („atmungsaktiv“), UV-beständig, wasser- und wetterfest. Weil sie als reine Mineralfarbe keine organischen Bestandteile enthält und alkalisch (basisch) ist, bietet sie einen guten Schutz vor Bewuchs von Algen, Moosen und Pilzen.

Nach dem Streichen der Silikatfarbe auf einen mineralischen Untergrund verbindet sich diese durch einen chemischen Prozess („Verkieselung“) unlösbar mit dem Untergrund. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt von Silikatfarben ist ihre Umweltfreundlichkeit. Echte Silikatfarben, also Reinsilikat laut DIN 18363, bestehen nur aus Kaliwasserglas, Farbpigmenten und Füllstoffen. Sie sind frei von Lösemitteln, Weichmachern und Konservierungsstoffen.

Geeignete Untergründe sind z.B. Ziegel- und Naturstein, Beton oder Putze. Gipshaltige Untergründe sowie andere Fassadenfarben, zum Beispiel Acrylatfassadenfarben, sind für normale Silikatfarben nicht geeignet.

Allerdings sind echte Silikatfarben schwer zu verarbeiten und nur begrenzt einsetzbar. Moderne Sol-Silikat-Fassadenfarben bestehen aus einer Kombination aus Kieselsol und Wasserglas sowie einem Dispersionsanteil kleiner 5%. Dadurch können diese Silikatfarben auch auf z.B. alten Dispersionsfarbenanstrichen eingesetzt werden. Hochwertige Silikatfarben werden vor allem in Weiß und Pastelltönen angeboten, da sich mit den wasserglasbeständigen Pigmenten keine intensiven Farbtöne mischen lassen.

Informationen zu Nassabriebklassen

Wandfarben werden gerne nach waschbeständig und scheuerbeständig unterschieden. Hinter abwaschbaren Produkten verstecken sich Produkte mit der Nassabriebklasse 3. Hier kann man die Flächen mit Wasser, einem Tuch oder Schwamm und ggf. einem neutralen Reiniger abwaschen. (Wände, Decken bzw. Wohnräume mit normaler Beanspruchung).

Die im Malerhandwerk altbekannten Begriffe „waschbeständig“ und „scheuerbeständig“ der alten DIN 53 778 werden heute durch die Nassabriebklassen ersetzt. Die Nassabriebbeständigkeit beschreibt die Reinigungsfähigkeit von Wandfarben und ist ein Maß für die Widerstandsfähigkeit gegen mechanischen Abrieb (z. B. beim Reinigen der Oberfläche).

Die Nassabriebklassen sind in fünf Klassen unterteilt. Klasse 1 bezeichnet höchste, Klasse 5 die geringste Nassabriebbeständigkeit. Die Klasse 2 wurde früher nach DIN 53778 als „scheuerbeständig“, die Klasse 3 als „waschbeständig“ bezeichnet.

Die genaue Beschreibung:

  • Klasse 1 < 5 μm Abrieb bei 200 Hüben
  • Klasse 2 ≥ 5 μm und < 20 μm bei 200 Hüben
  • Klasse 3 ≥ 20 μm und < 70 μm bei 200 Hüben
  • Klasse 4 < 70 μm Abrieb bei 40 Hüben
  • Klasse 5 ≥ 70 μm bei 40 Hüben
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